Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Verbrechen des Naziregime 

jedes Jahr am 09. November in Erinnerung zu rufen!

Hier ein paar Bilder von der Putzaktion der Stolpersteine 2017


 

             09.11.2017        Gedenkveranstaltung am Platz der Synagoge zum Jahrestag           um  18:30 Uhr

                                       der Reichspogromnacht.              

 

Die Veranstaltung findet, wie jedes Jahr, am 9.11. ab 18:00 Uhr auf dem Platz der Synagoge statt. 

Vorher wird am Freitag, den 3.11. der AK wieder in einer gemeinsamen Aktion mit dem Jugendwerk Südlohn die Reinigung der Stolpersteine im Gemeindegebiet durchführen.

Nähere Infos entweder bei dem Jugendhaus OASE oder über unsere Kontaktadresse

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             09.11.2016        Gedenkveranstaltung am Platz der Synagoge zum Jahrestag           um  18:30 Uhr

                                       der Reichspogromnacht.

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2015

Auch in diesem Jahr gedenken wir wieder zum Jahrestag der Reichspogromnacht an das Geschehene in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938. Im Namen von Rat und Verwaltung sowie dem Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus und Gewalt – für Toleranz lade ich Sie hierzu herzlich ein. Wir treffen uns am Montag, 9. November 2015, 18.30 Uhr, am Platz der Synagoge.

Wir treffen uns gegen das Vergessen. Viele Menschen haben damals ihr Leben lassen müssen nur wegen ihres Glaubens.
Diesen Teil unserer Geschichte dürfen wir nicht vergessen, damit er sich NIE WIEDERHOLT !
Leider haben andere Völker unserer Welt diese Lehren aus der Vergangenheit nicht gezogen und viele Menschen sind wieder einmal weltweit auf der Flucht.
Auch unser Land ist ein Ziel dieser Fluchtwelle. Lasst uns aus der Geschichte lernen und nicht die Türen und die Augen vor diesem Leid schließen!



2014

Wir führen auch in diesem Jahr zum Jahrestag der "Reichspogromnacht" eine Gedenkveranstaltung durch, um die Erinnerung an das Geschehene in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 wach zu halten.

Der Rat und die Verwaltung sowie der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus und Gewalt - für Toleranz, lädt dazu herzlich ein an der Veranstaltung teil zu nehmen.

Wir treffen uns am Sonntag den 09.November 2014 um 18:30 Uhr am Platz der Synagoge.


2013

In diesem Jahr hat der Arbeitskreis folgenden Antrag an den Rat der Gemeinde Südlohn gestellt:

Im Jahr 2001 bildete sich aufgrund der Initiative der Landesregierung (1 DM pro Bürger für die Gemeinden zur Bekämpfung des Rechtextremismus) und der Anregung des Gemeinderates ein Arbeitskreis gegen den zunehmenden Rechtsextremismus im Lande. Es bildete sich schon bald ein „Harter Kern“ der bis heute an den Zielen festhält.

Eine der ersten Aktionen, welche bis heute Bestand hat, ist das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Rahmen einer Gedenkveranstaltung am 9. November. Diese Veranstaltung gegen das Vergessen der Gräueltaten wird seitdem alljährlich durch den AK durchgeführt.

Zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht in diesem Jahr und angesichts der aktuellen Entwicklung (NSU-Prozess…) sollte die Veranstaltung in der Gemeinde ein größeres Gewicht erhalten und so noch mehr Einwohner/Innen zum Nachdenken über die rechtsextremen Umtriebe in unserem Lande bewegen. Die Beteiligung des Rates der Gemeinde und der Verwaltung als Veranstalter würde dieses Anliegen erheblich unterstützen.

Die Mitglieder des AK sind auch weiterhin gerne bereit, die Verwaltung und den Rat der Gemeinde mit Rat und Tat bei der Durchführung zu unterstützen.

Diesem Antrag wurde zugestimmt.

Seitdem organisiert der Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die Gedenkveranstaltung.


2012

Am Freitag, den 9. November 2012 jährt sich zum 74. Mal der Jahrestag der Reichpogromnacht.

Die Ereignisse der jüngeren Vergangenheit mahnen uns, diesen Tag nie in Vergessenheit geraten zu lassen. Noch am letzten Sonntag, den 4.11. gingen deutschlandweit Menschen auf die Straßen, um an die Opfer der rechtsextremen NSU zu gedenken.

Dass so etwas nötig wird, zeigt uns, dass wir in all den Jahren seit 2002 als Arbeitskreis den richtigen Weg gegangen sind und immer wieder diesen Tag, den 9. November, im Gedenken an die Mitbürger begangen haben, welche durch das nationalsozialistische Regime ermordet wurden.

Und das traf in erster Linie in unserer Gemeinde die Mitbürger jüdischen Glaubens.

Darum treffen wir uns auch in diesem Jahr wieder am 9.11. um 19:00 Uhr auf dem Platz der Synagoge. Dort wird in einer kleinen Gedenkveranstaltung an die 21 Einwohner/innen der Gemeinde erinnert werden, die durch die Nazischergen ihr Leben lassen mussten.

Unter musikalischer Begleitung durch Hermann Damm und gedenkenden Worten von Barbara Seidensticker-Beining werden wir am Platz der Synagoge die Veranstaltung eröffnen. Danach werden wir an den Standorten der Stolpersteine jener Südlohner/Innen gedenken, die den Tod durch die Nazis gefunden haben.

Auf dem jüdischen Friedhof an der Borkener Straße wird dann die Veranstaltung in einem stillen Gedenken einen Abschluss finden.

Wir rufen alle dazu auf, sich durch die Beteiligung an dieser Veranstaltung zu Toleranz und gegen Rechtsextremismus zu wenden.



 2011

Vor 70 Jahre wurde auch im Münsterland am 10. Dezember die große Deportationswelle der münsterländischen Juden vornehmlich nach Riga durch das Naziregime durchgeführt.

Auch aus Südlohn wurden 20 jüdische Mitbewohner zu diesem Weg gezwungen, von dem Sie nie mehr zurückkehrten.

Um auch diesen ehemaligen Mitbewohnern aus Südlohn zu gedenken, nehmen wir den 73. Jahrestag der „Reichspogromnacht“ zum Anlass. Wie in den vergangenen Jahren treffen wir uns am 9.11.2011 um 18:30 Uhr auf dem Platz der Synagoge an der Gedenkstätte für die südlohner Synagoge.

Dort wird nach einer musikalischen Einleitung Ernst Brunzel eine Ansprache halten.

Im Anschluss besuchen wir die „Stolpersteine“, die in Südlohn zum Andenken an die deportierten Juden verlegt wurden, und werden an jedem Standort in einem Augenblick des Gedenkens verharren. Der Abschluss der Veranstaltung wird auch in diesem Jahr wieder auf dem jüdischen Friedhof, am Fürstenberg in Südlohn sein.

Das Schicksal all der Opfer des Faschismus darf niemals in Vergessenheit geraten, denn nur so kann man eine Wiederholung dieses dunklen Abschnitts unserer Geschichte verhindern.



2010

Am  9. November 2010 ist es wieder soweit. Wir wollen zum Gedenken an die Reichspogromnacht unsere alljährliche Veranstaltung in Südlohn stattfinden lassen.

Wie schon seit vielen Jahren möchte der AK auch in diesem Jahr wieder an dieses denkwürdige Datum erinnern. Denn auch in Südlohn sind bis dahin unbescholtene Einwohner unserer Gemeinde durch die Schergen des Naziregimes unter Druck geraten. Dies hat letztendlich im günstigsten Fall zur Flucht geführt; für 20 Einwohner unserer Gemeinde bedeutete dies aber auch ein Martyrium bis in den Tod.

Im Andenken dieser 20 jüdischen Einwohner und des katholischen Paters „Elpidius“ wollen wir uns auch in diesem Jahr wieder am 9. November am Platz der Synagoge treffen.

Um 19:00 Uhr wollen wir in angemessenem Rahmen der ermordeten und verfolgten während des Naziregimes gedenken. Winfried Laurich vom Jugendwerk der Gemeinde wird die Veranstaltung auf dem Platz der Synagoge eröffnen

Im Anschluss werden wir die Stolpersteine für die 20 ermordeten jüdischen Einwohner Südlohns aufsuchen. Der Abschluss wird auf dem jüdischen Friedhof sein, wo das neue Tor vorgestellt wird. Danach werden wir die Veranstaltung im stillen Gedenken auf dem jüdischen Friedhof beenden.

Wir hoffen, auch Sie und Ihre Nachbarn zu dieser Gedenkveranstaltung begrüßen zu dürfen, denn nur durch ein stetes Gedenken können wir die Mahnung aufrechterhalten, dass sich dieses niemals wiederholen darf.



2009

Der 9. November 2009 ist nicht nur ein Tag an dem das deutsche Volk wegen des 20. Jahrestages des Mauerfalls jubelt! Es jährt sich auch der Jahrestag der Reichspogromnacht.

Wie schon seit vielen Jahren möchte der AK auch in diesem Jahr wieder an dieses denkwürdige Datum erinnern. Denn auch in Südlohn sind bis dahin unbescholtene Einwohner unserer Gemeinde durch die Schergen des Naziregimes unter Druck geraten. Dies hat letztendlich im günstigsten Fall zur Flucht geführt; für 20 Einwohner unserer Gemeinde bedeutete dies aber auch ein Martyrium bis in den Tod.

Im Andenken dieser 20 jüdischen Einwohner und des katholischen Paters „Elpidius“ wollen wir uns auch in diesem Jahr wieder am 9. November am Platz der Synagoge treffen.

Um 19:00 Uhr wollen wir in angemessenem Rahmen der ermordeten und verfolgten während des Naziregimes gedenken. Cornelia Artmeyer - Wanning wird diesem Teil der Veranstaltung musikalisch begleiten.

Im Anschluss werden wir die Stolpersteine für die 20 ermordeten jüdischen Einwohner Südlohns aufsuchen und mit einen stillen Abschluss auf dem jüdischen Friedhof diesen Abend beenden.



2008

Der 9. November ist ein Termin, den der „Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus und Gewalt – für Toleranz in Südlohn und Oeding“ (AK) nun seit seiner Gründung zum Anlass nimmt, auch in der Gemeinde Südlohn die Erinnerung an die Gräueltaten des NS-Regimes zu erinnern.

Nun sind es in diesem Jahr genau 70 Jahre her, dass in der „Reichspogromnacht“ auch in unserer Gemeinde die damaligen jüdischen Mitbewohner zum Teil in ärgste Ängste versetzt und auch tätlich angegriffen wurden. Die Synagoge in Südlohn wurde verwüstet und das Inventar auf dem Vereinshausplatz (heute Vikar – Meyer – Platz) verbrannt.

Darum laden wir Sie ein, an der Gedenkfeier zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am 9.11.2008 um 19:00 Uhr teilzunehmen.

Wir versammeln uns auf dem Platz der Synagoge. Von dort werden wir nach einer Begrüßung und einer Ansprache durch den Bürgermeister, Herrn Beckmann in einem Trauergang zum jüdischen Friedhof ziehen und dort im Stillen der verschleppten und ermordeten Gemeindemitglieder gedenken.

Der AK würde sich über eine rege Teilnahme freuen, da diese auch von der Überzeugung spricht, das Geschehene nie wieder geschehen zu lassen.

Wir werden hoffentlich nie sagen müssen: „Nie gehört“ wenn uns unsere Kinder und Kindeskinder nach der Geschichte auch in unserer Gemeinde fragen